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Verwaltungsgemeinschaft HĂŒgelland-TĂ€ler

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Mitteilung des Ordnungsamtes der VG

Bekanntmachung

Erste Verordnung zur Änderung der Pflanzenabfall-Verordnung vom 09.03.1999-veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt fĂŒr den Freistaat ThĂŒringen Nr. 7/1999-

Sehr geehrte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger,

gemĂ€ĂŸ § 4 o. g. Verordnung darf im genannten Zeitraum ausnahmsweise trockener, unbelasteter Baum- und Strauchverschnitt unter den in der Verordnung festgelegten Bedingungen verbrannt werden.

Der Zeitraum fĂŒr Herbst 2008, in dem ein Verbrennen zulĂ€ssig ist, wird in Abstimmung mit der Stadt Jena durch die untere Abfallbehörde des Saale-Holzland-Kreises einheitlich fĂŒr das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises wie folgt festgelegt:

14. 03. bis einschließlich 28.03. 2009.

Ausgenommen von diesem Zeitraum sind Sonntage!

Das Ver- bzw. Abbrennen von hĂ€uslichen AbfĂ€llen, SperrmĂŒll Altreifen, Mineralölprodukten, Laub, Grasschnitt usw. bleibt weiterhin verboten!!!

Die Verbrennung des Baum- und Strauchschnittes darf nur unter Beaufsichtigung zur Tagzeit zwischen 09.00 Uhr und 19.00 Uhr vorgenommen werden, wobei keine Gefahren durch Rauch oder Funkenflug entstehen und keine erheblichen BelĂ€stigungen der Nachbarschaft eintreten dĂŒrfen. In den Nachtzeitstunden sind die Feuer zu löschen, eine Nachkontrolle ist einzuplanen!

Auf die strikte Einhaltung der abfall- sowie brandschutzrechtlichen Bestimmungen, wie z. B. Wahrung der MindestabstĂ€nde der Feuerstelle zur GrundstĂŒcksgrenze von 5 m, zu öffentlichen Straßen 50 m und zu WaldflĂ€chen von 100 m, wird nochmals verwiesen.

Zuwiderhandlungen im Kreisgebiet werden verschÀrft durch unser Amt als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Die Benachrichtigung des Amtes fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz, der Rettungsleitstelle Jena sowie den Polizeidienststellen im Landkreis zur Bekanntgabe des Verbrennungszeitraumes erfolgt grundsĂ€tzlich durch das Umweltamt des Landratsamtes Eisenberg.

Als Grundvoraussetzung fĂŒr das Verbrennen sind folgende Regeln zu beachten:

Im § 4 der Pflanzenabfall-Verordnung werden die Anforderungen zur Verbrennung
festgelegt.    Konkret   dĂŒrfen    durch    das   Verbrennen    keine    Gefahren    oder
BelĂ€stigungen   durch  Rauch-   und   Funkenflug   fĂŒr   die   Allgemeinheit   und   die
Nachbarschaft    eintreten.    Es    ist    insbesondere    auf    die    Windrichtung    und
Windgeschwindigkeit zu achten. Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen.
Zum AnzĂŒnden und zur UnterstĂŒtzung des Feuers dĂŒrfen keine anderen Stoffe,
insbesondere keine hÀuslichen AbfÀlle, Reifen, Mineralölprodukte, Laub, Grasschnitt
oder mit Schutzmitteln behandelte Hölzer, benutzt werden.
Die  Verbrennungsstellen   auf  bewachsenen   Boden   sind  mit   Schutzstreifen   zu
umgeben und nach Abschluss ausreichend mit Erde abzudecken oder mit Wasser
zu löschen.
Das Feuer ist durch eine volljÀhrige Person zu beaufsichtigen bis Flammen und Glut
erloschen sind. Eine Nachkontrolle ist zu gewÀhrleisten.
Sonntags ist ein Verbrennen generell untersagt.
Es mĂŒssen folgende MindestabstĂ€nde eingehalten werden:

    -    50 m zu öffentlichen Straßen,
    -    15 m zu Öffnungen in GebĂ€udewĂ€nden, zu GebĂ€uden mit weicher Überdachung sowie zu GebĂ€uden mit brennbarer Außenverkleidung,
    -    100 m zu Lagern mit brennbaren FlĂŒssigkeiten oder Druckgasen sowie zu  Betrieben, in denen explosionsgefĂ€hrliche oder brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden,
    -    20 m zu landwirtschaftlichen FlĂ€chen mit leichtentzĂŒndlichem Bewuchs,
    -    100 m zu WaldflĂ€chen, wobei besondere Trockenperioden, in den einzelnen Forstbezirken höhere Waldbrandwarnstufen (ab Waldbrandwarnstufe II) bestehen, entsprechend zu berĂŒcksichtigen sind und
    -    5 m zur GrundstĂŒcksgrenze.

Die Anzeigepflicht des Verbrennens bei Gemeinde und Rettungsleitstelle fĂŒr diesen Zeitraum entfĂ€llt. Auf eine  strikte Einhaltung  der abfallrechtlichen   Bestimmungen  wird nochmals verwiesen!

VG „HĂŒgelland/TĂ€ler" Ordnungsamt

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